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28.03.2007
MARIA GRAZIA SACCHITELLI (Stuttgart)
"Präsenz"
Maria Grazia Sacchitelli setzt im KunstRaum WUNDEKRAMMER einen
vorläufigen, wenn auch bezeichnenden Schlusspunkt dieser ersten
Phase des Wunderkammer-Experiments in der Rosenstrasse: Mit wenigen
Mitteln wie Graphit begibt sie sich auf Spurensuche und Spurensetzung
im Raum, erinnert an Bilder oder Gegenstände, die an diesem
Ort entstanden sein könnten. Verblassend scheint die Vergangenheit
auf und ragt damit ins Präsenz hinein. Erzählt wird damit
nicht nur von Dingen, sondern auch von einer Geschichte des Raums.
Inszenierte Spuren an der Wand, Weiterführungen auf Transparentpapier
und ihre Spiegelungen umkreisen die Grenze zwischen Vergangenheit
und Gegenwart und bringen sie miteinander in Verbindung.
Erzählt wird von Bildern, von Bedeutungsträgern,
auf und im Spiegel, vor allem aber auf der Wand. Doch stellen diese
Bilder nichts dar, sie geben nur Nachricht von ihrer PRÄSENZ
in der Zeit und unsere subjektive Beziehung zu ihnen, so Sacchitelli
über ihre Intervention.
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14.01. 25.02.2007
Kölner Kästchentreffen und Freunde
"Korrespondenzen"
Objektkästen von Jürgen Bahrs, Theo Kerp,
Gerd Kuck, Barbara Räderscheidt, P.G. Räderscheidt, Herbert
Rosner, Heribert Schulmeyer, Charli Weingarten, Max Zimmermann
Seit 1984 besteht der lose Zusammenschluß von etwa 10 Künstlern,
deren temporärer Ideenaustausch (Kästchentreffen)
zu immer neuen, individuellen und erzählerischen Objektkästen,
zu dreidimensionalen Miniaturwelten führt(e). Gegenstände
des täglichen Gebrauchs, technische und natürliche Fragmente,
Fundstücke, im Sinne von objets cherchés fügen
sich zu literarischen Ensembles, verbildlichten Gedankenspielen,
Bestiarien, in einem Wort: zu Wunderkammern en miniature.
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Foto:
Barbara Räderscheidt
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02.12. 2006 - 10.01.2007
Susanne Kutter (Berlin)
"Big Apple"
Während die historischen Kunst- und Wunderkammer die Abbildung
der Welt durch vielfältigste kostbar-seltene Sammlungsstücke
abzubilden suchte und durch die individuelle Auswahl der Dinge so
etwas wie Sehnsuchtsorte konstruierte, stellt Susanne Kutter das
Synonym für einen modernen Sehnsuchtort gleich voran: Big Apple.
Die zu Worten geronnenen Objekte, die sich dahinter eröffnen,
sind jedoch mitnichten pretiös oder außergewöhnlich:
es sind im Gegenteil Chiffren des Alltäglichen.
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