Büro für Kultur

Virtuell
Aktuell
Vorschau
Kontakt
 

 

Im Rahmen des LITERATURSOMMER Baden-Württemberg 2006 zum Thema
Romantik war
vom 25. 06. 2006 bis 24. 09. 2006
in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

"und lauschen meinem Sang..."

Ein audio-visueller Parcours zum Thema Stimme und Imagination
- ausgehend von der Sirenenrezeption der Romantik zu erleben.


Idee und Realisation: Wiltrud Föcking, Köln und
Gabriele Beßler (Büro für Kultur, Stuttgart)


Mit Beiträgen und Arbeiten von Künstlern und Wissenschaftlern: Lothar Blum (Köln), Martin Carlé (Berlin), Wolfgang Foag (München), Karl-Heinz Frommolt (Berlin), Thorsten Hallscheidt (Karlsruhe), Annebarbe Kau (Köln), Ralf Peters (Köln), Agnes Pollner (Köln), Helgard Rehders (Aachen), Thomas Wansing (Köln), Elke Welzel (Köln), Caroline Wenborne (Sidney/Köln)

Die eingespielte CD + das umfangreiche Katalog-booklet ist zum Preis von 12,-- (inkl. Versand) über Büro für Kultur zu beziehen (s. Kontakt)

"und lauschen meinem Sang..." - ursprünglich im Sinne dieser poetischen Aufforderung des Dichters Clemens Brentano wurde dieses außergewöhnliche Kunst-Stimm-Projekt von der Kunsthistorikerin Gabriele Beßler (Kustodin der WUNDERKAMMER) sowie der Künstlerin und Stimmtherapeutin Wiltrud Föcking entwickelt. An dieser interdisziplinären Konzeption werden auch weiterhin Bildende Künstler, Sänger, Schauspieler, Wissenschaftler aus ganz Deutschland mitwirken.

Ist uns bewußt, wie Stimmen auf uns wirken? Hören wir eine Stimme, so entsteht ein Bild vor uns, das unmittelbar ein Aussehen des Sprechenden assoziiert, und eine Stimmung in uns erzeugt. Die Stimme "beflügelt" unsere Imagination.....

Diesem Phänomen widmete sich der Parcours "und lauschen meinem Sang..." in Weingarten in elf audio-visuellen Stationen: u.a. mit berückenden Stimmen (Hörbeispiel !), erlauscht bei den "Sirenen-Inseln" (Inselgruppe li Galli vor der Amalfiküste) und aufgenommen von den Wissenschaftlern Martin Carlé und Karl Heinz Frommolt (Humboldt-Universität Berlin), performativen Interpretationen romantischer Gedichte (u.a. Eichendorffs "Meerfey") und einem Mini-Openrarrangement 'Die Loreley' nach Max Bruch des Kölner Komponisten Thomas Wansing.

Wer das Konzept des Parcours in erweiterter Form buchen bzw. an musealem Ort realisieren möchte, wende sich ebenfalls an obige Adresse.

Ausgangspunkt des Parcours bleibt der Sirenen Stimme, vor der die Zauberin Kirke Odysseus einst warnte, und die doch bis in die Gegenwart hineinhallt.
In welcher Gestalt sie - die einst amorphen Wesen - auch seither ins visuelle Bewußtsein drängen, etwa als Wasser- oder Vogelfrauen, das Rätsel um den Klang und die Ausdruckskraft ihrer Stimme bleibt bestehen und fordert zur unablässigen akustischen Spurensuche heraus ...